Tätigkeitsgebiet Hundephysiotherapeuten

Die Hundephysiotherapie ist nicht nur ein Beruf, sondern als eine Berufung anzusehen. Neben der Kompetenz in der Hundeanatomie, Physiologie und Pathologie, stehen die korrekt und verantwortungsbewusst ausgeführten hundephysiotherapeutischen Methoden im Vordergrund. In folgenden Bereichen sollte ein Hundephysiotherapeut nicht nur fachliche Kenntnisse besitzen, sondern auch entsprechend gut ausgebildet sein:

• Anatomie
• Pathologie
• Physiologie
• Massage
• Flankierende Massnahmen
• Hydrotherapie
• Ernährungslehre
• Koordination und Bewegungstraining
• Manual Therapie
• Sportphysiologie
• Verhalten
• Erste Hilfe
• Elektrotherapie
• Praxismanagement
• Buchhaltung / Marketing
• Kommunikation Mensch – Mensch
• Neurodynamik

Der Hundephysiotherapeut darf weder Berührungsängste mit Hunden noch mit Menschen haben, er muss gerne mit seinen Händen arbeiten, da diese sein eigentliches Handwerkszeug darstellen. Ein hohes Verantwortungsbewusstsein für das Lebewesen, Geduld, Einfühlungsvermögen, Kompetenz und die Bereitschaft sich weiterzubilden, kennzeichnen einen guten Therapeuten.

Das Anwendungsgebiet
Physiotherapie wirkt unterstützend darauf, die natürliche Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu erhalten oder wiederherzustellen!
Physiotherapie hilft nicht nur alten, immobilen und am Bewegungsapparat erkrankten Hunden, sondern wird auch in der Prävention, als Vorbereitung auf Operationen, zur Regeneration und Leistungssteigerung bei Sport- und Arbeitshunden eingesetzt.
Hundephysiotherapie kommt bei orthopädischen, traumatologischen und neurologischen Erkrankungen zum Einsatz.